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Balanced Scorecard (BSC) einfach erklärt

Die Balanced Scorecard ist ein leistungsstarkes Werkzeug für Unternehmen. Es gewährleistet eine kontinuierliche Optimierung im strategischen Management und hilft, Risiken zu minimieren sowie eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu fördern. Das Modell der Balanced Scorecard ist ein guter Weg für Unternehmen, dauerhaft auf dem Markt erfolgreich zu bleiben. Außerdem stellt es eine ausgewogene Grundlage dar, auf der die Entwicklung des Unternehmens und die Umsetzung der strategischen Ziele des Unternehmens ausgerollt werden können.

OKR (Objectives and Key Results) – Nachfolger bzw. Ergänzung zur Balanced Scorecard

Wir, die OKR-Experten, unterstützen Sie gerne bei der OKR-Einführung. Die OKR-Einführung kann in Kombination mit der Balanced Scorecard geschehen oder als deren Weiterentwicklung, d. h. als Ersatz. Die Balanced Scorecard und die Perspektiven der BSC können dabei weiterhin als Impulsgeber für die OKR-Sets dienen.

  • praxiserprobter Einführungsprozess
  • Fehler vermeiden, Aufwand reduzieren
  • Koexistenz von BSC und OKR richtig managen – bzw. BSC durch OKR ablösen
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Worum geht es bei der Balanced Scorecard – BSC?

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der grundlegenden Idee der Balanced Scorecard als Führungssystem im Management, als Managementinstrument. Zudem werden vier unterschiedliche Perspektiven erläutert, die die BSC in ihrer Grundfunktion ausmachen. Außerdem werden Vor- und Nachteile erörtert, die sich beim Gebrauch des Systems ergeben. Lead- und Lag-Indikatoren bieten anschließend Aufschluss über eine unterstützende Erweiterung der BSC.

Um die BSC sofort in der Praxis anwenden zu können, wird der praxiserprobte Sieben-Schritte-Plan erklärt. Dieser bietet konkrete Anweisungen und Vorgaben bezüglich der Erstellung einer BSC – samt praktischer Vorlage zum Download und einem konkreten Beispiel.

Anschließend zeigt der Artikel, wie die OKR Methode die Effizienz der BSC nochmals steigern kann, um strategische Ziele umzusetzen – bzw. BSC die OKR Methode bereichern kann zur Identifizierung von strategischen Zielen (Strategy Mapping, Strategic Management).

Der Artikel wird am Ende durch ein FAQ abgerundet.

Balanced Scorecard Definition und ersten Informationen zum Konzept

Unter der Balanced Scorecard (BSC) versteht man ein Instrument, das im strategischen Management zum Einsatz kommt. Konkret hilft es Unternehmen dabei, Ziele zu visualisieren, die eigene Performance zu messen und Fortschritte zu verfolgen. Wichtige Kennzahlen, wie z. B. KPIs (Key Performance Indicators), können dabei eine Rolle spielen. Außerdem kann sie zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit beitragen und die Anzahl der Kundenbeschwerden minimieren.

Die Balanced Score Card ist ein Konzept im Performance Management. Es geht darum, die Leistung eines Unternehmens nicht nur anhand finanzieller Kennzahlen zu bewerten. Konzentriert ein Unternehmen sich nur auf seine wirtschaftliche Situation, gehen wertvolle Potenziale verloren. Über das finanzielle Ergebnis hinaus betrachtet die BSC die Perspektiven „Kunden“, „Interne Prozesse“, „Lernen und Entwicklung“, sowie deren Zusammenhänge.

Warum Balanced Scorecard? – Strategien richtig umsetzen

Die Balanced Scorecard sticht durch den Fokus auf eine Balance zwischen finanziellen und nicht-finanziellen Kennzahlen heraus. So erklärt sich auch der Name des Systems – im Vordergrund steht eine ganzheitliche und ausgewogene Bewertung der Unternehmensleistung. Hierfür werden die Kennzahlen der diversen Perspektiven im Gleichgewicht gehalten. Dadurch bietet die BSC eine effektive Methode für die Unternehmensführung, ihre Geschäftsstrategie erfolgreich umzusetzen und langfristigen Erfolg zu erzielen.

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Und wer hat’s erfunden: Kaplan und Norton

Die Balanced Scorecard wurde zu Beginn der 1990er Jahre von den Wirtschaftswissenschaftlern Robert S. Kaplan und David P. Norton entwickelt.


Robert S. Kaplan – Quelle: HPMI

Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard

Die BSC wird durch ein zentrales Merkmal definiert: Sie betrachtet vier Perspektiven, die eine umfassende Bewertung der Unternehmensleistung ermöglichen. Es zählen nicht nur der Gewinn oder die Rendite: Das traditionelle, finanzielle Spektrum wird mit nicht-finanziellen Kennzahlen erweitert. Die Balance folgender Perspektiven ist für die Funktion der BSC bedeutend:

  • die finanzielle Perspektive
  • die Kundenperspektive
  • die Prozessperspektive
  • die Lern- und Entwicklungsperspektive

Im Folgenden wird näher auf die einzelnen Perspektiven eingegangen.

Perspektive #1: die Finanzperspektive (engl. Financial Perspective)

Die finanzielle Perspektive ist eine der grundlegenden Säulen der Balanced Scorecard. Sie konzentriert sich auf die finanziellen Ziele und quantitativen Ressourcen eines Unternehmens. Dazu gehören Kennzahlen wie:

  • Umsatzwachstum
  • Rentabilität
  • Cashflow und
  • Shareholder Value.

Diese Kennzahlen ermöglichen es den Branchen, die finanzielle Gesundheit und Lukrativität zu messen (“Financial Performance”). Außerdem sollen strategische Ambitionen zur Optimierung des Unternehmenswertes erreicht und potenzielle Risiken frühzeitig erkannt werden, um z. B. eine Senkung des Gewinns zu vermeiden.

Screenshot, auf dem Aktienkurse zu sehen sind

Die finanzielle Perspektive ist zentral für den Einsatz der Balanced Scorecard

Perspektive #2: die Kundenperspektive (engl. Customer Perspective)

Zwei Menschen schütteln sich die Hände

Bei der Anwendung von BSC muss auch die Kundenperspektive berücksichtigt werden.

Die Kundenperspektive schafft ein Bewusstsein für die Bedürfnisse und Erwartungen der Kundschaft. Unternehmen müssen deren Reaktionen einkalkulieren und sich daran anpassen, um eine langfristige Kundenbindung und somit Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Kennzahlen wie

  • Kundenzufriedenheit
  • Kundenverhältnis
  • Marktanteil und
  • Servicequalität

sind für ein erfolgreiches Miteinander relevant.
Folglich ist es Unternehmen von großem Nutzen, die eigene Leistung aus der Sicht ihrer Abnehmerschaft zu bewerten. Mitarbeiter geben häufig wertvolle Impulse. Zusätzlich können Angebote kontinuierlich nach den Präferenzen der Kundschaft ausgelegt werden.

Perspektive #3: die interne Prozessperspektive (engl. internal Process Perspective)

Die Prozessperspektive befasst sich mit den internen Abläufen und Entwicklungen eines Unternehmens. Im Fokus stehen hier sogenannte Schlüsselprozesse, welche die Effizienz und Qualität des Unternehmens sichtbar verbessern (“Business Processes”). Eine Untersuchung der Unternehmensstrategie Gemessen werden Indikatoren wie:

  • Durchlaufzeiten
  • Fehlerquoten
  • Produktivität und
  • Innovationsfähigkeit.

Mit diesen können Unternehmen Schwachstellen erkennen und gezielt auf Abweichungen reagieren. Die Prozessperspektive ermöglicht es, Kosten zu senken, qualitative Fortschritte zu machen und somit die Kundenzufriedenheit zu steigern.

Eine Silhouette steigt eine Treppe, an der viele Pfeile nach oben zeigen.

Für einen erfolgreichen Ablauf müssen laufende Prozesse überwacht werden.

Perspektive #4: die Lern- und Entwicklungsperspektive (engl. Learning and Growth Perspective)

Eine Glühbirne, neben der mit Kreide gemalte Gedankenblasen Ideen andeuten

Um Erfolg zu erzielen, muss regelmäßig für Weiterbildung gesorgt werden.

Die Lern- und Entwicklungsperspektive konzentriert sich auf die eigenen Fähigkeiten und auf die qualitativen Ressourcen in der Branche. Für ein progressives Wachstum und langfristigen Erfolg eines Unternehmens ist die kontinuierliche Förderung fachlicher Kompetenzen unerlässlich.
Konkret bedeutet das für Unternehmen Investitionen in die (Fort-)Bildung von Mitarbeitern, insbesondere in die Fachkräfte. Das macht eine funktionelle Infrastruktur, anhaltende Motivationsförderung des Personals und die Augmentation des fachgebundenen Know-Hows möglich. Eine zufriedene Belegschaft, konsequente Schulungsmaßnahmen und daraus resultierende Innovationen sind die zentralen Indikatoren für die Lern- und Entwicklungsperspektive.

BSC Hierarchiepyramide

BSC Hierarchiepyramide

Balanced Scorecard Vorteile

Die Vorteile der Balanced Scorecard lassen sich auf die folgenden vier Punkte herunterbrechen.

  1. Eine ganzheitliche Betrachtung: Die Balanced Scorecard ermöglicht eine umfassende Messung der Leistung eines Unternehmens und erleichtert so z. B. das Qualitätsmanagement. Diese Leistung setzt sich aus einer Vielzahl von Indikatoren zusammen – damit ist die BSC ein ausgewogener Berichtsbogen. Die BSC berücksichtigt dabei nicht nur finanzielle Aspekte, sondern auch soziale und je nach Planung auch ökologische Faktoren bzw. Erfolgsfaktoren. Dadurch wird einer eindimensionalen Bewertung der Unternehmensleistung effektiv entgegengewirkt und es entsteht ein holistisches Bild.
  2. Strategisches Commitment: Die Balanced Scorecard hilft Unternehmen dabei, ihre strategischen Ziele zu definieren und mit messbaren Kennzahlen umzusetzen. Sie ermöglicht eine Zielorientiertheit der Organisation hinsichtlich der strategischen Ziele. Auch fördert sie die Zusammenarbeit und Koordination zwischen verschiedenen Abteilungen und Teams. Ambitionen bezüglich der Nachhaltigkeit eines Unternehmens lassen sich ebenfalls in die strategische Planung integrieren.
  3. Transparenz durch Kommunikation und Messbarkeit: Die Verwendung von Balanced Scorecard schafft Transparenz über die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens. Das ermöglicht eine zielorientierte Kommunikation sowohl intern als auch extern. Strategische Kundenorientiertheit sowie ein strukturiertes Miteinander im Team fördern diese Transparenz enorm. Darüber hinaus können Mitarbeitende und Interessengruppen die Fortschritte des Unternehmens durch die Darstellung von Zielen und Kennzahlen verfolgen.
  4. Die BSC als Frühwarnsystem: Durch die Integration einer Balanced Scorecard können mögliche Probleme frühzeitig erkannt und angegangen werden. Die Leistung des Unternehmens wird kontinuierlich gemessen und überwacht. Werden Abweichungen von gewünschten Werten festgestellt, kann gezielt darauf mit entsprechenden Maßnahmen reagiert werden. So kann ein hoher Krankenstand beispielsweise ein Indiz für Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern sein. Aber auch Nachhaltigkeitsindikatoren können erfolgreich integriert werden und bieten Unternehmen die Möglichkeit, auf ökologische, nicht beeinflussbare Gegebenheiten zu reagieren.

Balanced Scorecard Nachteile

Als Nachteile der Balanced Scorecard können die folgenden Punkte gesehen werden.

  1. Komplexität: Die Implementierung der Balanced Scorecard ins Management erfordert Zeit, Ressourcen und ein gründliches Verständnis der eigenen Unternehmensstrategie. Die Entwicklung, Ausarbeitung und schlussendlich Integration relevanter Kennzahlen kann sich als komplexer Prozess erweisen. Besonders für Branchen mit unterschiedlichen Geschäftsbereichen oder globaler Präsenz ist das häufig der Fall. Je mehr Indikatoren belichtet werden sollen, desto komplizierter stellt sich deren Eingliederung in die Unternehmensstruktur dar.
  2. Verfügbarkeit und Qualität von Daten: Die erfolgreiche Nutzung der Balanced Scorecard basiert auf der Verfügbarkeit zuverlässiger Daten. Ist die Validität dieser nicht gewährleistet, kann die Datenverarbeitung für Unternehmen zur Herausforderung werden. Demnach ist es wichtig, ein geeignetes System einzurichten, welches akkurate Dateninhalte für die Messung der Leistung verfügbar macht.
  3. Subjektivität in der Interpretation: Die Auswahl der Balanced Scorecard-Kennzahlen wird durch subjektive Einschätzungen der Mitarbeitenden unterschiedlich beeinflusst. Auch die Interpretation von Resultaten kann zu internen wie externen Meinungsunterschieden führen. Eine einheitliche Dateninterpretation gelingt dann, wenn das Unternehmen nach festgelegten Kriterien vorgehen kann. Diese Kriterien sollen im Diskurs entstehen und erfordern einen ständigen Austausch von Ideen innerhalb des Teams.

Die Sustainability Balanced Scorecard

Die Sustainability Balanced Scorecard ist eine Erweiterung der traditionellen Balanced Scorecard. Während die traditionelle Balanced Scorecard in der Regel Finanzkennzahlen, Kundenperspektiven, interne Geschäftsprozesse und Lern- sowie Wachstumsfaktoren berücksichtigt, fügt die Sustainability Balanced Scorecard eine zusätzliche Dimension hinzu: die Nachhaltigkeit. Diese erweiterte Version berücksichtigt Umweltaspekte, soziale Verantwortung sowie langfristige ökonomische Stabilität und integriert diese in die strategische Planung und Leistungsbewertung des Unternehmens. Dadurch werden einerseits kurzfristige Gewinne und andererseits langfristige Nachhaltigkeitsziele in Einklang gebracht. Auf diese Weise können Unternehmen eine holistischere, verantwortungsvollere und letztlich nachhaltigere Betriebsführung anstreben.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Vor- und Nachteile der SBSC.

VorteileNachteile
Ganzheitliche BetrachtungKomplexität
Strategische AusrichtungMangel an Standardisierung
Stakeholder-EngagementKosten
RisikomanagementInterne Widerstände
InnovationsantriebKurzfristiger Fokus

Die SBSC sorgt für ein umfassendes Verständnis des Unternehmens, in dem finanzielle, soziale und ökologische Aspekte integriert werden. Durch das Einbinden von Nachhaltigkeitszielen in die Unternehmensstrategie vereinfacht die SBSC die Ausrichtung sämtlicher Geschäftsprozesse auf langfristige Ziele. Das Berücksichtigen von Nachhaltigkeitsfaktoren spricht außerdem eine breitere Palette von Stakeholdern an – von Investoren über Kundinnen und Kunden bis hin zu Gemeinden. Dies kann die Reputation des Unternehmens verbessern. Die SBSC kann auch dazu beitragen, Umwelt- und Sozialrisiken frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen.

Demgegenüber kann der Einbezug mehrerer Dimensionen in die Scorecard die Implementierung und das Management verkomplizieren. Da Nachhaltigkeit ein breites Themenspektrum umfasst, fehlt es häufig an standardisierten Messmethoden. Dadurch wird der Vergleich der Leistung über Zeiträume oder zwischen Unternehmen erschwert. Die Entwicklung und Einführung einer SBSC kann darüber hinaus zu hohen Anfangsinvestitionen führen. Mitarbeitende und Führungskräfte müssen ggf. auch erst vom Wert der Einbeziehung von Nachhaltigkeitsaspekten überzeugt werden. Abschließen kann aufgrund der Dringlichkeiten des Tagesgeschäfts der Fokus auf die langfristigen Ziele der NAchhaltigkeit verloren gehen.

Die SBSC ist somit ein vielschichtiges Tool mit Potenzial und Herausforderungen für seine Anwender. Daher sollte eine Einführung der Sustainability Balanced Scorecard sorgfältig überlegt sein.

Interessant hierzu ist ein Artikel von Kaplan und McMillan – erschienen im Harvard Business Review: “Reimagining the Balanced Scorecard for the ESG Era“.

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Lead- und Lag-Indikatoren bzw. Kennzahlen im Kontext der Balanced Scorecard

Lead- und Lag-Measures sind Messgrößen für ein Kennzahlensystem (“Performance Measurement”). Sie werden unter anderem in der fortgeschrittenen Nutzung des Balanced Scorecard Controllings verwendet. Die Kombination beider Indikatoren soll die BSC unterstützen und zielt auf einen langfristigen Erfolg des Unternehmens ab.

Eine Grafik, in der das Prinzip von Lead- und Lag-Indikatoren erklärt wird

Lead-Indikatoren werfen den Blick in RIchtung Zukunft, Lag-Indikatoren betrachten die Vergangenheit.

Lead-Measures – dt. Frühindikatoren – beeinflussen die Zukunft

Lead Measures sind zukunftsgerichtete Messgrößen. Sie basieren auf Aktivitäten und Prozessen, die den zukünftigen Erfolg eines Unternehmens beeinflussen. Durch Lead Measures wird im übertragenen Sinne also der „Weg zum Ziel“ beschrieben. Sie ermöglichen Reaktionen auf potenzielle Abweichungen auf diesem Weg, da die Wirksamkeit strategischer Maßnahmen dauerhaft überwacht werden kann. Lead-Indikatoren sind in der Regel beeinflussbar und können aktiv gesteuert werden.

Im Kontext der Balanced Scorecard hängt der Erfolg eines Unternehmens primär vom Vier-Perspektiven-Modell ab. An Beispielen der einzelnen Perspektiven lässt sich nun die Idee der Lead-Indikatoren veranschaulichen:

  1. Anhand der Kundenperspektive: Mit regelmäßigen Kundenzufriedenheitsumfragen vor und nach dem Verkauf wird sich ein frühzeitiges Feedback eingeholt. Dadurch werden mögliche Probleme oder Verbesserungsbereiche identifiziert. Die Umfragen beschreiben also eine Aktivität, die den zukünftigen Erfolg des Unternehmens beeinflusst.
  2. Anhand der Lern- und Entwicklungsperspektive: Durch regelmäßige Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen wird in die Entwicklung des Personals investiert. Das steigert die Professionalität und das Know-How im Team. Dieser Prozess beeinflusst die Produktivität des Unternehmens und somit auch seinen langfristig gemessenen Erfolg. Der „Weg zum Ziel“ wird dadurch metaphorisch ausgebaut.

Lag-Measures – dt. Spätindikatoren – messen den vergangenen Erfolg

Lag-Measures sind rückblickende Messgrößen. Sie basieren auf den Ergebnissen und Leistungen eines Unternehmens, die in ihrem Prozess bereits abgeschlossen sind. Durch Lag-Measures wird nun der “Weg zum Ziel” in den Hintergrund und das Ziel bzw. das Ergebnis selbst in den Vordergrund gestellt.
Lag-Indikatoren dienen dazu, die Wirksamkeit vergangener Maßnahmen nachträglich zu bewerten und die Zielerreichung zu überprüfen. Davon ausgehend können Schlussfolgerungen für neue bevorstehende Prozesse und Ziele gezogen werden.
An konkreten Beispielen lassen sich auch Lag-Measures mit der Balanced Scorecard in einen direkten Zusammenhang bringen:

  1. Anhand der Finanzperspektive: Das Wachstum des Umsatzes eines Unternehmens kann gemessen und interpretiert werden, wenn eine Leistungsperiode abgeschlossen ist. Die Auswertung der zurückliegenden Maßnahmen gibt Aufschluss darüber, wie erfolgreich sich die Vertriebs- und Marketingaktivitäten erweisen.
  2. Anhand der Kundenperspektive: Der Erfolg eines Unternehmens in einer abgeschlossenen Leistungsperiode lässt sich unter anderem am Kundenzufriedenheitsindex messen. Dieser Index basiert auf den ausgewerteten Umfragen oder auf direktem Feedback der Kundschaft. Er informiert über die Zufriedenheit mit den Produkten bzw. Dienstleistungen des Unternehmens.

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Sieben Schritte zur Einführung, Entwicklung und Einrichtung einer Balanced Score Card

Das Befolgen der sieben Schritte macht die erfolgreiche Einführung einer Balanced Scorecard wahrscheinlicher.

  1. Definition strategischer Ziele des Unternehmens:
    Für diesen ersten Schritt ist eine im Zentrum stehende Vision, ein Leitmotiv nötig. Durch ein solches soll sich die Branche definieren können. Ziele sollten spezifisch benennbar sein und die strategischen Prioritäten widerspiegeln. Beispiele für solche Ziele sind Umsatzwachstum, Kundenzufriedenheit oder Produktinnovation, sie können aber auch individuell ausgewählt werden.
  2. Auswahl und Priorisierung relevanter Perspektiven:
    Die für die BSC typischen Perspektiven umfassen Finanzen, Kunden, Prozesse, Lernen und Entwicklung und wurden bereits ausgiebig erläutert. Dennoch decken diese nicht zwangsläufig alle für das Unternehmen relevante Aspekte ab. Sie lassen sich beispielsweise durch die Perspektive des Nachhaltigkeitsmanagements erweitern.
  3. Definition messbarer Ziele:
    Für jede Perspektive sollten konkrete Bestrebungen nach den sogenannten SMART-Kriterien festgelegt werden. SMART ist ein Akronym für spezifisch, messbar, erreichbar (achievable), realistisch und zeitgebunden (time-bound). Beispielsweise kann sich ein Unternehmen vornehmen, den Umsatz in den nächsten x Monaten um y % zu steigern.
  4. Identifizierung geeigneter Kennzahlen:
    Für jede Perspektive sollten entsprechende Kennzahlen ausgewählt werden, die als Messwerte des allgemeinen Fortschritts fungieren. An diesen Kennzahlen sollte sich das Team orientieren und einen direkten Bezug zu den vorher definierten Zielen erkennen. Für die Kundenperspektive könnte so eine Kennzahl beispielsweise der sogenannte Net Promoter Score (NPS) sein. Dieser misst die Zufriedenheit der Kundschaft.
  5. Definition von Ziel- und Schwellenwerten für die einzelnen Kennzahlen:
    Für die in Schritt vier definierten Kennzahlen werden wiederum Ziel- und Schwellenwerte festgelegt. Zielwerte geben an, welche Leistung mit der jeweiligen Kennzahl angestrebt wird. Schwellenwerte bestimmen Grenzwerte, ab denen das Team auf Leistungsabfall reagieren muss.
  6. Visualisierung der Scorecard:
    Um die Scorecard nun nachvollziehbar zu machen, sollte diese in Form einer Tabelle oder eines Dashboards visualisiert werden. Eine übersichtliche Darstellung der relevanten Perspektiven, Ziele, Kennzahlen und Werte erklärt sich für eine erfolgreiche Ausarbeitung von selbst.
  7. Implementierung der BSC:
    Zuletzt wird die eigene Scorecard in die organisatorischen Unternehmensprozesse sowie in die Kommunikationskanäle der Firma integriert. Je besser das thematische Verständnis der Mitarbeitenden ist, desto unkomplizierter gestaltet sich die Eingliederung der Scorecard. Das neue System muss insbesondere in der “Kennenlernphase” regelmäßig überprüft und möglicherweise angepasst werden.

Ein Balanced Scorecard Beispiel

Im Folgenden wird die Balanced Scorecard anhand eines simplen Beispiels veranschaulicht. Der Umfang des Beispiels ist für ein besseres Verständnis bewusst überschaubar gewählt. Er dient nicht als Maßstab für eine ausgefeilte Scorecard.

Finanzperspektive:

  1. Ziel: Erhöhung des Nettogewinns um 15 % im nächsten Geschäftsjahr.
  2. Kennzahlen: a) Umsatzwachstum, b) Bruttomarge, c) Betriebskostenquote, […].
  3. Ziel- und Schwellenwerte: zu a): z. B. 5 % als Ziel, 3 % als Schwelle, […].

Kundenperspektive:

  1. Ziel: Kundenzufriedenheit auf 90 % steigern.
  2. Kennzahlen: a) Kundenbewertungen, b) Beschwerderate, c) Wiederkaufsrate, […].
  3. Ziel- und Schwellenwerte: zu b) z. B. „Maximal 1/10 Kunden reklamiert das Produkt“ als Ziel, „Mindestens 3/10 Kunden reklamieren das Produkt“ als Schwelle, […].

Perspektive der internen Prozesse:

  1. Ziel: Reduzierung der Durchlaufzeit um 20 %, das Unternehmen soll also mit Aufträgen und anderen Prozessen schneller fertig werden.
  2. Kennzahlen: a) Durchlaufzeit von Prozess X, b) Anzahl der Fehler in Prozess Y, c) Effizienzrate, […].
  3. Ziel- und Schwellenwerte: zu a) z. B. „Abwicklung eines neuen Auftrags innerhalb von 48 Stunden“ als Ziel, „Abwicklung eines neuen Auftrags mit längerer Durchlaufzeit als 72 Stunden“ als Schwelle, […].

Lern- und Entwicklungsperspektive:

  1. Ziel: Förderung der Personalentwicklung durch regelmäßige Schulungen.
  2. Kennzahlen: a) Schulungstage pro angestellter Kraft, b) Zufriedenheit des Personals, c) Fluktuation des Personals, […].
  3. Ziel- und Schwellenwerte: zu a) z. B. „Mindestens drei Schulungstage pro angestellter Kraft im Quartal“ als Ziel, „eine angestellte Kraft versäumt mindestens zwei Schulungstage im Quartal“ als Schwelle, […].

Case Studies mit weiteren Beispielen sind auf der Website des Balanced Scorecard Institutes downloadbar.

Lässt sich eine Balanced Scorecard mit OKR nutzen?

Die Methode „Objectives and Key Results“ (OKR) etabliert sich als weiteres, leistungsfähiges Werkzeug im Unternehmensmanagement: als agile Strategieumsetzungsmethode und moderne Zielsetzungsmethode. Nutzt man die vier Perspektiven der Balanced Scorecard für OKR, kann ein Unternehmen in seiner Zielsetzung und Leistungsfähigkeit nochmals optimiert werden.

OKR – ein Exkurs

Objectives and Key Results ist ein Rahmenwerk zur Festlegung und Verfolgung von Zielen innerhalb einer Organisation. Der OKR-Ansatz zielt darauf ab, ambitionierte und messbare Ziele (Objectives) aufzustellen und konkrete ergebnisorientierte Metriken (Key Results, Schlüsselergebnisse) samt Zielwert zu definieren. Die Key Results sind quantitativ und messbar, um das Ergebnis und den Fortschritt des Ziels in Richtung des Objectives bewerten zu können. Ein OKR-Set besteht aus einem Objective und mehreren Key Results.

OKRs fördern Fokus, Ausrichtung, Abstimmung, Commitment, Transparenz und Motivation im gesamten Unternehmen, indem sie dafür sorgen, dass alle Abteilungen und Teams ihre Ziele klar verstehen. Im Gegensatz zur Balanced Scorecard, die sich auf ein Gleichgewicht zwischen verschiedenen Leistungskriterien konzentriert, konzentriert sich der OKR-Ansatz auf das Erreichen spezifischer und ambitionierter Ziele innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens, meist 3 Monate.

Artikel über OKR

Einen Artikel über OKR – Objectives and Key Results finden Sie hier mit dem Titel “OKR Methode“.

BSC und OKR – eine integrierte Strategie für ein effektives Ziele-Management und für eine optimale Unternehmensführung

Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard: Finanzperspektive, Kundenperspektive, interne Prozessperspektive und Lern- und Wachstumsperspektive bieten einen ganzheitlichen Ansatz zur Definition der Strategien der Organisation und damit auch für die OKR Ziele. Sie können genutzt werden, um qualitativ hochwertige, ausgewogene OKR-Sets zu erstellen. Zum Beispiel könnten finanzielle OKR-Ziele für Umsatzwachstum oder Gewinnmargen festgelegt werden, während OKR-Sets aus der Kundenperspektive Ziele für Kundenzufriedenheit oder Markteroberung setzen könnten. Intern orientierte OKR-Sets könnten auf die Verbesserung spezifischer Betriebsprozesse abzielen, während Lern- und Wachstums-OKR-Ziele die Entwicklung neuer Fähigkeiten und Kompetenzen in den Mittelpunkt stellen könnten.

Durch die Verwendung der BSC als Grundlage für die Entwicklung von OKR-Zielen kann eine Organisation sicherstellen, dass ihre OKR-Sets ein ausgewogenes Spektrum von Zielen abdecken, die sowohl kurzfristige Leistung als auch langfristiges Wachstum und Innovation unterstützen. Damit kann die Kombination von BSC und OKR die Performance der Organisation verbessern und zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen führen.

Mit BSC und OKR alle in die gleiche Richtung und auf das gleiche Ziel hin arbeiten lassen

Der US-amerikanische Manager, Bestsellerautor („Die fünf Dysfunktionen eines Teams“) hat den Stellenwert von Fokus, Ausrichtung und Abstimmung in folgendem Zitat auf den Punkt gebracht: „Wenn Sie alle Menschen in einer Organisation dazu bringen könnten, in die gleiche Richtung zu rudern, könnten Sie jede Branche, in jedem Markt, gegen jeglichen Wettbewerb und zu jeder Zeit dominieren.“

Die Ausrichtung aller Führungskräfte und Mitarbeitenden auf gemeinsame Ziele ist für den Erfolg eines Unternehmens von zentraler Bedeutung. Teamgeist und Motivation im Kollektiv werden als Basis für eine erfolgreiche Performance immer noch häufig unterschätzt. Die Verwendung von BSC in Kombination mit OKR ermöglicht, ritualisiert genau diese Fähigkeit der Zusammenarbeit und fördert diese systematisch und erheblich. Die Arbeitskräfte sind dazu angehalten, sich auf dieselben Ziele auszurichten und in die gleiche Richtung zu arbeiten (Top-down) – bei gleichzeitigen Freiheitsgraden eigene Ziele einzubringen (Bottom-up).

Erno Marius Obogeanu-Hempel

AUTHOR

  • über 20 Jahre Experte in Digitalisierung, Strategie, OKR, Business Transformation und Innovation
  • Praxiserfahrung und Mindset aus dem Silicon Valley für europäische Firmen adaptiert
  • Rollen als C-Level-Führungskraft (u.a. bei ProSiebenSat.1), Startup Gründer und Unternehmensberater
  • Keynote Speaker, Hochschuldozent und Bestseller Autor
  • Gründer der DigitalWinners und der Marke OKR Experten®

Balanced Scorecard (BSC) FAQs

Zur Balanced Scorecard treten häufig wiederkehrende Unsicherheiten auf, die oft leicht geklärt und beseitigt werden können. Abschließend sollen die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema BSC beantwortet werden.

Eignet sich eine Balanced Scorecard für Start-Up Unternehmen?

Start-Ups stehen vor der großen Herausforderung, sich in ein dynamisches Geschäftsumfeld einzugliedern und dort zu bestehen. Um Ziele verfolgen und erreichen zu können, ist eine effektive Planung und Umsetzung der Strategie von zentraler Bedeutung. Eine Balanced Scorecard unterstützt hierfür auch neu gegründete Unternehmen mit den geeigneten Mitteln.

Eignet sich eine Balanced Scorecard für kleine Unternehmen?

Die effektive Verwendung einer Balanced Scorecard beschränkt sich nicht nur auf ressourcenstarke Unternehmen. Auch für kleine Unternehmen kann das System von Vorteil sein. Eine klare strategische Ausrichtung ist für jedes Unternehmen relevant. Die strukturierte Planungsfähigkeit der BSC hilft Unternehmen, Ziele zu definieren und ihre Ressourcen optimal einzusetzen. Das gelingt unabhängig von ihrer Größe.

Wie kann eine Balanced Scorecard im Unternehmen eingeführt werden?

Die effektive Verwendung einer Balanced Scorecard beschränkt sich nicht nur auf ressourcenstarke Unternehmen. Auch für kleine Unternehmen kann das System von Vorteil sein. Eine klare strategische Ausrichtung ist für jedes Unternehmen relevant. Die strukturierte Planungsfähigkeit der BSC hilft Unternehmen, Ziele zu definieren und ihre Ressourcen optimal einzusetzen. Das gelingt unabhängig von ihrer Größe.

Wie kann eine Balanced Scorecard im Unternehmen eingeführt werden?

Eine Balanced Scorecard kann mithilfe des Sieben-Schritte-Plans in ein Unternehmen eingeführt werden:

  1. Strategische Unternehmensziele
  2. Perspektiven
  3. Ziele für die Perspektiven
  4. Kennzahlen für die Perspektiven
  5. Ziel- und Schwellenwerte für die Kennzahlen
  6. Visualisierung der Scorecard
  7. Implementierung der Scorecard

Ergänzend eignet sich die Verwendung eines Templates.

Was versteht man unter einem Balanced Scorecard Framework?

Ein Framework, zu Deutsch “Rahmenwerk” oder “Struktur”, bietet im Zusammenhang mit Balanced Scorecard eine konzeptionelle Vorlage. Es visualisiert die übergeordneten Prinzipien der BSC.

Ist die Balanced Scorecard in der heutigen Zeit nützlich?

Die Balanced Scorecard wurde zu Beginn der 1990er Jahre von den Wirtschaftswissenschaftlern Robert S. Kaplan und David P. Norton entwickelt. Sie erweist sich seither als höchst innovatives und nützliches Instrument zur Leistungssteigerung und Modifizierung zahlreicher Branchen. Sie ermöglicht, einen mehrdimensionalen Gesamteindruck der Unternehmensleistung zu kreieren. Das macht die Balanced Scorecard zu einem modernen Führungssystem im strategischen Management.

Was versteht man unter einer „Balanced Scorecard Strategy Map“?

Eine Strategy Map ist eine visuelle Darstellung der Vision und Strategie eines Unternehmens. Bei einer Scorecard dient sie dazu, die Perspektiven, Kennzahlen und übrige Werte kommunizierbar und begreifbar zu machen.

Wie kann man eine Balanced Scorecard nutzen, um ein Unternehmen zu verbessern?

Um die Balanced Scorecard möglichst effektiv zu nutzen, muss sie sattelfest in das Management eines Unternehmens eingegliedert werden. Das gelingt mithilfe des Sieben-Schritte-Plans, der oben ausgearbeitet wurde.

Welches System ist sinnvoller: Die BSC oder die PEST-Analyse?

Diese Entscheidung ist abhängig von den spezifischen Anforderungen und Ambitionen eines Unternehmens. PEST ist ein Akronym für „Politics“, „Economy“ (Wirtschaft), „Society“ (Gesellschaftliches) und „Technology“. Sie unterstützt Unternehmen bei der Analyse externer Einflüsse in den genannten vier Bereichen.

Welche Softwares eignen sich für das Erstellen einer Balanced Scorecard?

Die Namen der gängigsten und beliebtesten Softwares zur Erstellung und Verwaltung einer BSC sind:

  • BSC Designer
  • QuickScore
  • ClearPoint Strategy
  • Spider Strategy
  • Microsoft Excel

Wie kann Balanced Scorecard und OKR verbunden werden?

Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard: Finanzperspektive, Kundenperspektive, interne Prozessperspektive und Lern- und Wachstumsperspektive können sehr gut für die Erstellung und Definition ganzheitlicher, qualitativ hochwertiger und ausgewogener OKR-Ziele genutzt werden.

Zum Beispiel kann

  • die finanzielle Perspektive für die Definition von Umsatzwachstum oder Gewinnmargen
  • die Kundenperspektive für Ziele der Kundenzufriedenheit oder Markteroberung
  • die Prozessperspektive für Ziele zur Verbesserung spezifischer Betriebsprozesse
  • die Lern- und Entwicklungsperspektive für Zielen der Entwicklung neuer Fähigkeiten und Kompetenzen

inspirieren.