OKRs einführen – Objectives and Key Results einführen

Was Sie bei der Einführung von Objectives and Key Results (OKRs) beachten sollten

Software trägt zu etwa 20-25% zum Erfolg eines OKR-Programms bei. Es gibt neben der Software also viele andere Faktoren, die über die erfolgreiche Einführung von OKR – Objectives and Key Results entscheiden. Tatsächlich schlagen viele vor, mit einfachen Excel-Sheets zu starten, um dann später die passende Software auswählen zu können.

Aus der Zusammenarbeit mit unseren Kunden könnten wir dem nicht mehr zustimmen. Allerdings haben wir haben auch gelernt, dass, wenn das OKR-Programm aus irgendeinem Grund scheitert, dies meistens auf die Software zurückzuführen ist. Wenn Kunden sowohl einen OKR-Hintergrund haben als auch Profit.co einführen, haben sie sehr hohe Erfolgsquoten.

Um OKRs erfolgreich in Ihrem Unternehmen einzuführen, kommt es besonders auf zwei Dinge an:

  • OKR-Wissen der Organisation
  • Bereitschaft, in Best Practices zu investieren und von diesen zu lernen

Hieraus können wir eine 2 X 2 Matrix erstellen: Mit OKR-Wissen auf der X-Achse und der Bereitschaft, in Best Practices zu investieren, auf der Y-Achse.

OKRs einführen: Die 2×2 Matrix

OKR-Wissen über die Organisation reicht von „einem Buch lesen“ bis zu 6+ Monaten Praxiserfahrung. 6+ Monate OKR-Praxis wird als sehr gut eingestuft. Wir sagen zwar nicht, dass 6+ Monate Erfahrung Sie schon zu einem Experten machen. Sie sollten sich aber in den Grundlagen auskennen und können sich bequem durch die OKR-Methodik navigieren.

Bei der Bereitschaft, in Best Practices zu investieren, geht es vor allem darum, Berater zu engagieren, die Ihnen die wichtigen Grundlagen beibringen können. Wenn es darum geht, sowohl von Beratern als auch von Profit.co. auf Ratschläge zu bewährten Verfahren zu hören, haben wir Situationen erlebt, in denen wichtige Interessengruppen Vorschläge ignorieren und belächeln. Einer dieser häufig belächelten Punkte ist die OKR-Bewertung und -Interpretation. Dies ist also der zweite wichtige Faktor. Auf der einen Seite haben wir eine geringe Bereitschaft. Und auf der anderen Seite haben wir eine hohe Bereitschaft.

Q1: Cliffhanger-Quadrant

Wenn Sie sich also in diesem unteren linken Quadranten befinden mit geringer bis mittlerer Bereitschaft in der Organisation und wenig OKR-Wissen. Dies würden wir eine „Cliffhanger-Situation“ nennen.

Hier können wir wirklich, wirklich nicht viel tun. Man hört Aussagen wie „Okay, wir wissen nicht viel über OKR. Aber wir werden auch keine Best Practices hören.“ Dies passiert tatsächlich recht selten in der Praxis.

Der wichtige Punkt hier ist, dass man, wenn man das Gefühl hat, in diesem Quadranten zu sein, sich sehr darum bemühen sollte schnellstmöglich in einen anderen zu kommen. Sonst sollte man mit vielen Schwierigkeiten bei der Einführung von OKR rechnen.

Q2: Wanderer-Quadrant

In diesem Quadranten ist Ihr aktueller OKR-Wissensstand zwar niedrig, aber sie sind bereit, zuzuhören. Wir fühlen uns sehr ermutigt, wenn uns Kunden sagen: „Hey, wir brauchen wirklich etwas Hilfe, und wir würden gerne einen angemessenen Betrag im Voraus investieren und von Ihren Beratern lernen“.

Wir hören ihnen zu, verstehen ihren Kenntnisstand und beurteilen, welche Art von Hilfe sie brauchen.

Q3: Ready to Sprint-Quadrant

Im unteren rechten Quadranten befinden Sie sich diejenigen, deren Bereitschaft zum Zuhören zwar gering ist, sie aber bereits gute Praxiserfahrung und OKR Kenntnisse besitzen. Sie sind also irgendwie schon aufgewärmt und bereit für das Rennen der OKR Einführung.

Diese Kunden sind nicht arrogant, wenn sie diese „geringe“ Bereitschaft haben, von Best Practices zu lernen. Sie sind nur zuversichtlich in Bezug auf ihren eigenen derzeitigen Prozess. Sie machen sich keine Gedanken aus Best Practices zu lernen, weil sie aus erster Hand erfahren haben, was funktioniert hat und was nicht. Für sie liegt das Problem hauptsächlich in der Software-Auswahl. Sie geben uns tatsächlich eine Menge guter Ratschläge, wie man bestimmte Dinge beispielsweise benutzerfreundlicher gestalten könnte. Wir arbeiten deshalb wirklich gerne mit Kunden in diesem Quadranten zusammen.

Q4: Superman-Quadrant

Der vierte Quadrant ist für uns der Freude-Quadrant. Wenn sich jemand in diesem Quadranten aufhält, der eine sehr gute Praxis hat und auch bereit ist, uns zuzuhören, dann ist das für beide eine bereichernde Situation. Deshalb bezeichnen wir diesen Quadranten als „Superman“ – sowohl für unsere Kunden als auch für uns.

Beim Einführen von OKR fliegen Sie buchstäblich. Und sie nutzen damit sowohl die Vorteile unseres Produkts als auch der OKR-Methodik selbst viel schneller.

OKRs einführen: Summary

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es wirklich schwierig ist, Objectives and Key Results für Interessenten einzuführen, die sich im „Cliffhanger“-Quadranten befinden.

Wenn wir bei der Betreuung unserer Kunden keine gute Arbeit leisten und kein Erwartungsmanagement betreiben um sie in den linken oberen Quadranten, den „Wanderer“-Quadranten, zu verschieben, könnten Sie jeden Moment von der Klippe fallen.

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Artikel einen Einblick in ein paar Themen gegeben zu haben, denen Sie sich beim Einführen von OKR stellen können. Viele weitere Artikel zum Thema OKR finden Sie in unserem OKR Experten Magazin.

Planen Sie OKRs in ihrem Unternehmen einzuführen? Wir beraten Sie hierbei gerne!